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Ich habe Angst. Womöglich bin ich ein ängstlicher Mensch. Seit Monaten bin ich Mitglied einer Gemeinschaft. Von deren Zielen, die die höchsten sind, die man sich als gewöhnlicher Mensch nur vorstellen kann. Es ist also alles in Ordnung, denn ich habe das selbe Ziel, nämlich dem Wissen und auch der Kultur einen breiten Spielraum in unserer Gesellschaft zu verschaffen. Es ist alles in Ordnung und dennoch: Ich habe Angst. Dass Menschen zu dieser Gemeinschaft stossen, nicht das, aber dass sie sich nicht zu erkennen geben, dass sie kein Gesicht zeigen, in das ich blicken könnte, dass sie stets bedacht sind, zu gucken, was die, deren Gesichter bekannt sind, machen und wie sie handeln, dass sie irgendwann nicht einverstanden sind, mit dem, woran sie sich zuvor nicht beteiligen wollten. Ich habe Angst, dass ich mich in Etwas verrenne, es ist schwer, etwas zu sagen, zu denen und von denen, die ich nicht kennenlernen kann. Vielleicht haben die, die sich nicht zu erkennen geben, auch Angst, Angst erkannt zu werden. Vielleicht wollen sie ihre Persönlichkeit schützen. Schützen vor was? Schützen vor wem? 

Bleibt die Frage, ob man mit Angst angenehm leben kann. Kann ich mit meiner Angst leben? Kann ich, könnt Ihr Vertrauen in ein wunderbares Neues geben?